Theatergruppe Ebersbach-Musbach e.V.

"Uff Spitz ond Knopf"

Schwäbischer Schwank in drei Akten

von Bernd Katzensteiner

Der Bürgermeister (mitte) ermittelt, dass im Hause des
Friseurmeisters Max Knopf noch ein Zimmer frei ist,
welches er beschlagnahmen will.
Darsteller von links nach rechts:
Max Knopf (Alfred Schneider), Rosa Knopf (Silvia Fritz),
Bürgermeister (Harald Meinhardt), Amalie Spitz (Silvia Blaser),
Paul Spitz (Günter Rapp)

Inhalt

Dieser erfolgreiche Schwank spielt etwa im Jahre 1950 in der sogenannten Nachkriegszeit in einem kleinen schwäbischen Ort.
Der Zweite Weltkrieg (1939 - 1945) mit all seinen Einschränkungen und Notverordnungen war vorbei. Die Deutschen konnten wieder frei atmen, und die Währungsreform von 1948 brachte den Beginn des überall bestaunten "Wirtschaftswunders". Es gab wieder alles zu kaufen, die Deutsche Mark war eine feste Währung geworden - nur mit dem Wohnraum klappte es noch nicht. Es konnte einfach nicht so schnell gebaut werden, wie es der riesige Bedarf verlangt hätte. Zu viele Häuser und Wohnungen waren ein Opfer des Krieges geworden. Es gab 1950 also nach wie vor eine Wohnraumbewirtschaftung, Wohnungsämter und Zimmerbeschlagnahmen, denn jedem Bürger stand nach dem Gesetz nur eine bestimmte Wohnfläche zu. Ganz klar, daß dies zwischenmenschliche Probleme mit sich brachte: zwischen Wohnungsinhabern sowie eingewiesenen Untermietern und umgekehrt. Besonders unbeliebt waren natürlich die Behörden, welche die Größe der verfügbaren Wohnungen zu überprüfen und notfalls die Einweisung Fremder zu besorgen hatten. Jeder versuchte, seine Wohnung für sich allein behalten zu können und sich durch die Maschen des Gesetzes durchzumogeln.
Auch Rosa Knopf, die Frau des ortsansässigen Friseurmeisters, wehrt sich mit Händen und Füßen gegen den Bürgermeister und dessen Beschlagnahmepläne. Aber es gibt noch andere Probleme im Dorf: Albert ist mit der Brautwahl seiner Mutter ganz und gar nicht einverstanden. Die Männer wollen zum Heimattag des Nachbardorfes ohne ihre Frauen gehen, worauf diese in einen unbefristeten Streik treten.

Aufführungen
6. März 1998, 7. März 1998, 8. März 1998,
13. März 1998, 14. März 1998, 15. März 1998

Alle Aufführungen in der Seebachhalle Ebersbach-Musbach

Regie
Hans Ummenhofer

Darsteller

Max Knopf, Friseurmeister Alfred Schneider
Rosa Knopf, seine Ehefrau Silvia Fritz
Albert Knopf, beider Sohn Egon Blaser
Paul Spitz, Metzgermeister Günter Rapp
Amalie Spitz, seine Frau Silvia Blaser
Franzi, beider Töchterchen Sybille Maier
Regina Mansfeld, Wirtin vom "Grünen Engel" Gerti Weber
Martha, ihre Haushilfe Sonja Maier
Herr Rechthaber, Vorstand des Heimatvereins Reinhard Staubach
Ella, Schwester von Martha Margit Mangold
Bürgermeister Harald Meinhardt
   
Souffleur Thomas Zubler
Maske Rita Sferruzza
Frisuren Sabine Graf
Gaby Siebenrock
Bühnengestaltung Rolf Ummenhofer
Erhard Scherer
Alfred Schneider
Günter Rapp
   

Rosa Knopf (Silvia Fritz) beschwört ihren
Mann Max Knopf (Alfred Schneider), sich ja nicht vom
Bürgermeister ein Zimmer beschlagnahmen zu lassen.

   

   

Im Friseursalon ergreift Herr Rechthaber (im weißem
Frisierumhang) Partei für Frau Mansfeld, seiner heimlichen
Geliebten.
Darsteller von links nach rechts:
Albert Knopf (Egon Blaser), Rosa Knopf (Silvia Fritz),
Regina Mansfeld (Gerti Weber), Herr Rechthaber
(Reinhard Staubach), Max Knopf (Alfred Schneider).

   
 
 

© Copyright by Theatergruppe Ebersbach-Musbach e.V. - Aktualisiert: Mittwoch, 06-Okt-2004